Was ist ein Makers’ Swap?

Makers' Swap

Ich habe an einem Makers’ Swap teilgenommen. Über Instagram wurde ich vor einem Jahr am 06. März 2021 von einer Flaggenteam-Leiterin aus Alaska gefragt, ob ich mir einen Flaggen-Tausch vorstellen könnte. Bis dahin hatte ich so etwas noch nie gemacht. Ich habe dies dann vor Gott bewegt und hatte ein absolutes “Ja” dafür. Ich habe Christin gefragt, wie sie sich das Ganze vorstellt. Ob sie sich eine bestimmte Flaggenform wünschte oder ob ich Gott fragen solle, was ich ihr nähen soll. Darauf konnte sie sich sehr gut einlassen. Und somit haben wir uns keine Limits gesetzt. Sondern wir haben beide vorher Gott gesucht und haben ihn gefragt, was für den jeweils anderen dran ist, was wir für ihn nähen sollen. Ich hatte es auf dem Herzen ihr halbrunde Lamé-Flaggen zu nähen und sie hat mir im Gegenzug ein paar Seiden-Flaggen gefärbt und genäht.

Makers’ Swap: Seiden-Flaggen aus Alaska

Über Instagram haben wir uns bezüglich des Fortschritts unseres Flaggenprojektes ausgetauscht. Christin war mit meinen Flaggen schon am 13. März fertig. Sie hat dann noch gewartet bis ich mit meinen Flaggen ebenfalls fertig war und dann haben wir am 18. März die Flaggen zur Post gebracht und uns die Sendungsbelege per Instagram gesendet. Der Transport nach Deutschland dauerte allerdings gefühlt ewig. Nun ja die Flaggen lagen ewig beim Zoll. Am 15. April endlich wurde das Paket ausgeliefert, leider war ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Aber mein Nachbar hat das Paket entgegengenommen (ich glaube, ich wäre ausgerastet, wenn es zurück gegangen wäre- das tut ein braver Christ natürlich nicht). Als ich am 21. April nach Hause gekommen bin, war die Freude um so größer 😉

Hier sind die Flaggen, welche ich von ihr bekommen habe:

Makers' Swap -Flaggen

Ich liebe diese Flaggen aus Alaska. Diese Flaggen haben einen flexiblen Stab, welcher nicht über die gesamte Flaggenbreite reicht. Die Farben leuchten so schön in der Sonne. Diese Flaggen haben auch bei mir neu eine Tür für Seiden-Flaggen aufgemacht. In den ersten Wochen habe ich diese Flaggen täglich gespielt und Gott hat in mir Dinge verändert. Ich hatte diese Art von Flaggen gar nicht so auf dem Schirm. Bis zu diesem Zeitpunkt besaß ich lediglich weiße Seidenflaggen.

Flaggen-Tausch: Lamé-Flaggen aus Deutschland

Christin hat ihre Flaggen schon am 03. April bekommen und hat sich riesig gefreut. Sie hat mir gleich ein Video aufgenommen und per Instagram geschickt.

Hier sind die Flaggen, welche ich Christin genäht habe:

Makers' Swap - Flaggen

Dazu hatte ich folgenden Eindruck:

Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21, 5

Pink steht für den Neuanfang. Gold steht für die Herrlichkeit Gottes, Gottes Gegenwart, Heiligkeit und für den Thron Gottes.

Den zweiten Vers, welchen ich auf dem Herzen hatte, war folgender:

Ein Glanz entsteht, wie Licht; Strahlen gehen aus seiner Hand hervor, und daselbst ist seine Kraft verborgen.

Habakuk 3, 4

Die Verse habe ich jeweils auf die Stäbe geschrieben.

Wenn Gott mir Flaggen zeigt und dazu bestimmte Verse aufs Herz legt, dann schreibe ich diese Verse sehr gerne auf die Holzstäbe. Das ist mit Kugelschreiber auf dem runden Stab nicht ganz so einfach, aber es ist möglich und es ist ja auch eine Form der Proklamation.

Fazit Makers’ Swap

Ich bin so froh, diesen Makers’ Swap gemacht zu haben. Gott hat uns beide dadurch sehr gesegnet. Und hat uns neue Räume aufgetan. Und ich finde es auch sehr grass, wie sein Segen um den halben Globus gehen kann.

Ich finde es sowieso etwas besonderes, wenn Gott uns Flaggen zeigt. Wenn er uns welche für eine andere Person zeigt, dann ist das auch etwas ganz besonderes. Es war so eine Freude für Christin die Flaggen zu nähen und ihr das Paket zu packen. Und ich glaube, Gott hatte auch viel Spaß dabei, uns bei diesem Projekt zuzusehen.

Wie bei mir alles begann

Wie bei mir alles begann

Von meiner Lebensübergabe bis zu meinen ersten Motiv-Flaggen, hier erfährst du, wie bei mir alles begann. Damals habe ich in Heidelberg gewohnt und bereits Medizin studiert.

Wie bei mir alles begann – die ersten Anfänge

Ich spiele bereits seit 2001 Flaggen zur Ehre Gottes. Nachdem ich mich damals für ein Leben mit Jesus entschieden hatte, war ich in einer Gemeinde, wo auch Lobpreisflaggen zur Verfügung standen. Ein richtiges Flaggenteam, welches sich regelmäßig traf, gab es allerdings nicht. Von Anfang an hatte ich das Bedürfnis diese Flaggen zu nutzen, habe mich aber erstmal nicht so richtig getraut. Wenn überhaupt dann habe ich hinten im Gottesdienstraum gespielt, damit mich niemand sieht. Als mich dann mal ein Lobpreisleiter zum Spielen nach vorne gerufen hat, war mir das maximal unangenehm. Ich wollte nicht vorne Flaggen spielen. Hatte ja auch noch gar keine Lehre über das Ganze. Ich beschäftigte mich mehr und mehr mit dem Flaggentanz und später bekam ich auch ein prophetisches Wort zum Thema Flaggen. Von da an habe ich sehr viel Freisetzung zum Spielen erfahren.

Mein erstes Flaggenteam

Ich habe mich einem Flaggenteam in Karlsruhe angeschlossen, da es in meiner Gemeinde kein richtiges Team gab. Außerdem habe ich verschiedene Bücher über Worship-Flaggen gelesen und habe mit Hilfe eines Lehrvideos die einzelnen Muster erlernt zu spielen. Als ich mich das erste Mal mit den Leitern des Flaggenteams traf, erzählte mir die Co-Leiterin davon, daß Gott ihnen Flaggen gezeigt habe und sie sie dann gemeinsam genäht haben. Sofort habe ich innerlich gesagt, dass will ich auch. Ich möchte, daß Gott mir Flaggen zeigt und ich möchte diese dann auch nähen. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie an einer Nähmaschine gesessen und schon gar keine besessen. Ich war Studentin, hatte jetzt auch nicht unbedingt das Geld, um mir eine kaufen zu können, geschweige denn die Stoffe. Aber egal, ich wollte unbedingt auch von Gott Flaggen gezeigt bekommen und diese nähen.

Wie bei mir alles begann – meine ersten Motiv-Flaggen

Die ersten beiden kleinen Motiv-Flaggen, welche ich im Geist gesehen habe, waren eine grüne Flagge mit einem silbernen Kreuz und eine blaue Flagge mit einem weißen Schwert.

Wie bei mir alles begann - meine ersten Motiv-Flaggen
Kreuz & Schwert

Da ich vom Nähen keinerlei Ahnung hatte, habe ich meine ersten Anbetungsflaggen gemeinsam mit meiner Mutter genäht. Das heißt ich habe die Stoffe zugeschnitten und den Saum gesteckt und Mama hat genäht. Immer gerade aus, das war eigentlich gar nicht so schwierig im Nachhinein betrachtet. Die Stäbe zu bauen war da schon mehr herausfordernd. Aber da hat mich mein Papa unterstützt, er mir die benötigten Kugel gebohrt, so wie ich sie gebraucht habe. So wurden meine Flaggen also ein Familienprojekt.

Als ich bei der Schwert-Flagge die Pailletten einzeln von Hand auf die blaue Flagge genäht habe, da saß ich Stunde um Stunde. Aber das war für mich so eine wertvolle Zeit vor Gott, in seiner Gegenwart. Und als die letzte Paillette festgenäht war, da war so eine große Freude.

Damals spielte ich schon regelmäßig in der Gemeinde. Eines Tages begann Gott wieder zu mir zu sprechen. Ich sollte nicht mehr in der Gemeinde spielen. Ich hatte Gott damals nicht verstanden warum, aber ich spürte diese Dringlichkeit. Und so sagte ich zu ihm, ok, wenn dies Dein Wille ist, dann spiele ich ab jetzt nicht mehr öffentlich in der Gemeinde. Danach offenbarte mir Gott zwei weitere Flaggen -das blutende und das brennende Herz.

Gott schenkte mir die Möglichkeit einmal in der Woche in einem Gemeindesaal der evangelischen Landeskirche Flaggen zu spielen. Das waren sehr wertvolle Zeiten für mich. Hier konnte ich Gott mit Flaggen anbeten und begegnen. Ich habe mich neu auf ihn fokussieren können. Die Pastoren-Ehefrau war künstlerisch sehr begabt, sie half mir bei dem Entwerfen des brennenden Herzens und bei der Harfe und dem Notenschlüssel.

Meine ersten selbstgenähten Motiv-Flaggen

Später bekam ich von meiner Schwester eine Nähmaschine geschenkt und seitdem entwerfe und nähe ich meine Flaggen selber. Wir haben so einen kreativen Gott. Und ich habe immer wieder erleben dürfen, wie Gott mir erklärt, wie ich meine Flaggen nähen kann.

Meine ersten selbstgenähten Motiv-Flaggen waren das blutende und das brennende Herz. Ich hatte vorher nie an einer Nähmaschine gesessen (an Mama’s Maschine hatte ich mich nicht getraut) oder einen Nähkurs besucht. Ich war Studentin, hatte mir den Stoff für die Flaggen gekauft und zu Gott gesagt: “Ok, hier ist der Stoff, wir haben genau einen Versuch, denn ich habe kein Geld mehr für neuen Stoff. Die Flaggen müssen schön werden, sie sollen Deine Herrlichkeit verkünden. Flaggen die nicht schön sind, spiele ich nicht.”.

Hier das Ergebnis:

Bedeutung der Flaggen

Blutendes Herz

Hier ringt Gott durch den Opfertod seines Sohnes Jesu um unsere Liebe.

Silber

Erlösung, Jesus hat den Preis bezahlt, Reinigung, Läuterung, Wort des HERRN, Sühnung

Rot

Liebe, für das Blut Jesu, für Sieg, Heilung, Reinwaschung aller Sünden

Brennendes Herz

Ein Herz das für Jesus brennt, umgeben von Gottes Gegenwart.

Gold

Gegenwart Gottes, Heiligkeit, Herrlichkeit, Thron Gottes, Lobpreis Gottes

Ich bin so dankbar für die vielen tiefen Begegnungen und Offenbarungen, die Gott mir in den letzten Jahren geschenkt hat.

Er hat mir immer wieder Ideen für neue Flaggen geschenkt. Und wenn ich keine Ahnung hatte, wie ich sie nähen sollte, dann hat er auch darüber zu mir gesprochen. Es ist einfach so schön zu sehen, daß Gott uns immer die Mittel, die wir brauchen, an die Hand gibt. Er sagt nicht nur: nähe ein brennendes Herz. Sondern er stellt die Materialien, die benötigt werden zur Verfügung und er zeigt auch, wie die Flagge genäht werden kann. Gott ist mein Versorger, er versorgt mich also nicht nur materiell sondern auch mit Know-how.

Hattest du auch schon mal einen Eindruck, wie eine Flagge aussehen soll? Hast du sie dann genäht?

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